Agility

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Der Sport

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Agility (engl.: Wendigkeit, Flinkheit) ist eine Hundesportart,  in welcher der Hund eine festgelegte Abfolge von Hindernissen in der richtigen Reihenfolge, möglichst schnell und ohne Fehler absolvieren muss. Der Spass soll an vorderster Stelle stehen.

Der Hundeführer lenkt den Hund durch den Parcours. Er muss die Herausforderungen des Parcours richtig einschätzen, die für seinen Hund schwierigen Passagen erkennen und entschärfen und er muss flexibel auf Reaktionen seines Hundes reagieren können. Der Hundeführer darf seinen Hund nicht aus den Augen verlieren und darf gleichzeitig die Orientierung auf dem Parcours nicht verlieren, denn ein falsches oder von der falschen Seite her absolviertes Hindernis bedeutet die Disqualifikation (eliminé = el).

Agility stammt aus England und ist heute in Europa weit verbreitet. In der Schweiz finden beinahe wöchentlich Agility-Meetins statt. Zudem finden Schweizermeisterschaften im Einzel und für Vereine statt, Weltmeisterschaften, European Open und World Cup.

Ein Agility-Meeting besteht aus mindestens zwei Disziplinen, dem offiziellen Agility-Lauf und dem Jumping. Der offizielle Agility-Lauf beinhaltet maximal 20 Hindernisse, davon maximal drei (Klasse A und 1) bzw. vier (Klasse 3 und 4) Kontaktzonen-Hindernisse. Der Jumping-Parcours besteht nur aus Hindernissen ohne Kontaktzonen (ebenfalls maximal 20 Hindernisse). Zwischen zwei Hindernissen darf die Distanz 5 Meter nicht unter- und 7 Meter nicht überschreiten. Meistens findet neben den zwei genannten Läufen eine inoffizielle Disziplin statt (Spiele, Open). Dieses Open kann der Veranstalter innerhalb des Reglements nach seinem Gutdünken gestalten. Es wird nur das Resultat des offiziellen Agility-Laufs ins Leistungsheft eingetragen. Jumping und Open haben somit keinen Einfluss auf die Arbeitskassen-Einteilung.
 
Wie Agility mit einem Lagotto live aussieht, können sie auf Artus Videoseite erkunden.

Hunde dürfen nur an Agility-Meetings teilnehmen, wenn sie die Zulassungsbedingungen erfüllen. Zugelassen werden nur Hunde, die mindestens 18 Monate als sind. Der Hundführer muss für seinen Hund über eine gültige Agility-Lizenz und ein Leistungsheft verfügen und die gesetzlich vorgeschriebenen Impfungen nachweisen können.  Der Hundeführer muss zudem Mitglied eines SKG-Vereins sein und unter dessen Namen starten (kann durchaus ein Rassenclub sein). Der Hund muss gesund sein, läufige oder trächtige Hündinnen sind von den Wettbewerben ausgeschlossen.

Gestartet wird in drei Grössenkategorien und drei bzw. vier Arbeitsklassen. Die Grösseneinteilung basiert auf der Schulterhöhe des Hundes:
- Kategorie Small: Hunde bis 35 cm Schulterhöhe
- Kategorie Medium: Hunde zwischen 35 und 42 cm Schulterhöhe
- Kategorie Large: Hunde ab 43 cm Schulterhöhe

Ist die Grösseneinteilung eines Hundes unklar, müssen maximal drei Messungen vorgenommen werden. Liegt das erste Messresultat weniger als 2 cm von einer Kategoriengrenze entfernt, müssen zwei weitere Messungen vorgenommen werden. Messungen dürfen nur von Agility-Richtern durchgeführt werden. Ein Agility-Richter darf nicht zwei Messungen am gleichen Hund vornehmen.

Die Starts erfolgen in drei bzw. vier Arbeitsklassen:
- Small : Klasse 1, 2, 3
- Medium: Klasse 1, 2, 3
- Large: Klasse A, 1, 2, 3

Der Hund startet an seinem ersten Wettkampf in der untersten Klasse (1 bei Small- und Medium-Hunden, A bei Large-Hunden) und steigt aufgrund der erreichten Resultate in eine höhere Arbeitsklasse auf. Der Hundeführer ist dafür verantwortlich, dass er mit seinem Hund in der richtigen Klasse startet. Aus den Klassen 2 und 3 ist zudem ein Abstieg möglich. Die Startplätze in der Klasse 3 sind in allen Kategorien limitiert.

Die genauen Angaben entnehmen sie bitte der aktuellen Ausgabe des Agility-Reglements der TKAMO der SKG nach den Regeln der FCI.

 

(04.05.2009, 13:13, Daniel Collet)

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